Föderungen der Werner-Coenen-Stiftung 2015-2013

2016
2015
2014
2013

Neue Projekte im Juli

Verhaltensampel für einen grenzwahrenden Umgang /2

Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
weiter ab 01.10.2016
in vier versch. Kitas

Babylotsin mit neuen Aufgaben

Ev. Waldkrankenhaus Spandau
01.01.17
Falkenhagener Feld

 

Religiöse Selbstermächtigung und Mündigkeit

Famos e.V.
01.08.2016
Steglitz

Welcome Berlin

Hilfe für Jungs e.V.
01.10.2016
versch. Bezirke und Einrichtungen

 

Neuköllner KiezSterne

Sozialdienst Katholischer Frauen e.V.
01.10.16
Nord-Neukölln

Kinderschutz braucht starke Vernetzung

Vielfalt e.V.
01.01.2017
Neukölln und Kreuzberg

 

Kind sein – aber sicher!

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
01.12.2016
Wedding


 

Neue Projekte im September 2015

erweiterte Elternarbeit in der Kita Arche Noah /2

Ev. Kirchen-gemeinde Staaken
weiter ab 01.02.2016
Staaken

Gruppenprogramm für Väter in und nach Trennung /2

Väterzentrum Berlin e.V.
weiter ab 01.01.2016
Prenzl. Berg und Schöneberg

 

Verhaltensampel für einen grenzwahrenden Umgang

Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
01.10.2015
in je zwei Kitas in Pankow und Mitten

Kinderschutz – Entwicklung von Schutzkonzepten

FiPP e.V.
01.12.2015
in Neukölln mit Teams aus sechs versch. Pilot-einrichtungen

 

Onlineberatung /2 für Kinder, die bei psychisch erkrankten Eltern aufwachsen

GamBe gGmbH
weiter ab 01.10.2015
im Internet


 

Neue Projekte im April 2015

PiKiTa – Prävention von häuslicher Gewalt in Kitas

Bora e.V.
01.09.2015
versch. Kitas

Familientherap. Gruppe zum ‘Schulstart’

lara.berlin gGmbH
01.05.2015
Pankow

 

I name myself

Jugendnetzwerk Lambda e.V.
01.05.2015
Friedrichshain

HSA-Rebound / Vorbereitung auf die Nicht-Schüler -Prüfung

Gangway e.V.
01.07.2015
Mitte

 

Gesundheitsleitfaden

Ev. Waldkrankenhaus Spandau gGmbH
20.04.2015
Spandau

PaSCH – Paten für Schüler/-innen

Nachbarschaftsetage Fabrik Osloer Straße e.V.
01.05.2015
Wedding

 

Theater zur Prävention von Mobbing an Schulen

Theater Eukitea gGmbH / Projektbüro Berlin
01.05.2015
verschiedene Schulen

Patenschaftsprogramm für traumatisierte Kinder /3

Dare e.V.
weiter ab 01.06.2015
berlinweit

 

Neue Projekte im September 2014

Erweiterte Elternarbeit in der evang. Kita Arche Noah

Ev. Kirchen-gemeinde Staaken
01.11.2014
Staaken

Gruppenprogramm für Väter in und nach Trennung

Väterzentrum Berlin e.V.
01.01.2015
Prenzlauer Berg

 

Beteiligungspat/-innen im Anregungs- und Beschwerdeforum

Diakonie Jugend- und Familienhilfe Simeon gGmbH
01.01.2015
mehrere Bezirke

Dein Körper gehört Dir /3

LAG Spiel und Theater Berlin e.V.
weiter ab 01.11.2014
berlinweit

 

Entwicklung eines Evaluationskonzepts

Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V.   
01.10.2014
Neukölln


 

Neue Projekte im April 2014

Kinderpatenschaften für traumatisierte Kinder /2

Dare e.V.
weiter ab 01.06.2014
berlinweit

Familie aktiv

Evang. Kirchenkreis Neukölln
01.06.2014
Köllnische Heide

 

Aktivierung und Orientierungshilfe

NeNa e.V.
01.06.2014   
Tempelhof-Schöneberg

Prävention von Gewalt in Teenager-beziehungen /3

BIG e.V.
weiter ab 01.07.2014
berlinweit

 

"Aufwachsen bei psychisch kranken Eltern" - Aufbau einer Onlineberatung

GamBe gGmbH
01.07.2014
Friedrichshain


 

Alle Förderprojekte der Werner-Coenen-Stiftung seit 2011 bis einschl. 2013
Ab dem FÖRDERJAHR 2014 werden die neuen Projekte in einer Tabelle dargestellt.

Kinderpatenschaften für traumatisierte Kinder
Dare e.V.

Im Mittelpunkt steht der weitere Aufbau eines Programms für Kinderpatenschaften als innovativer Ansatz und Strategie zum Zwecke der Verkürzung von erzieherischen Maßnahmen und zur Stärkung des Schutzes vor Kindeswohlgefährdung.
Kinder, die in ihrem bisherigen Leben die Erfahrung von Stabilität, Sicherheit und emotionaler Nähe zu einer Bezugsperson missen mussten, sind vielfältigen Entwicklungsrisiken ausgesetzt. Für eine positive Entwicklung, sowie soziale Integration dieser Kinder ist es essentiell  verlorenes Vertrauen zu erwachsenen Bezugspersonen (wieder) herzustellen, um darauf aufbauend neues Selbstwertgefühl entwickeln zu können. Der Träger hat beobachtet, dass Freizeitpatenschaften (ein Pate, ein Kind) für die angestrebte Zielgruppe besonders hilfreich sind. Kinder, die traumatisierenden, instabilen und/oder reizarmen Einflüssen ausgesetzt waren, profitieren von diesen neuen Bindungs- und Beziehungserfahrungen enorm.
Ältere Jugendliche sprechen dagegen auf Teampatenschaft an, weil sie die Anonymität der Gruppe nicht verlassen müssen und sich zusammen mit den Paten eine neue Peergroup bildet (Junges Team wird Pate einer Jugendwohngruppe).
Der erfolgreiche Aufbau dieser Patenschaften wird im 2. Jahr unterstützt.

www.verein-dare.de


Familie Aktiv
Evangelischer Kirchenkreis Neukölln

Das Projekt "Familie Aktiv" ist an die im Kiez etablierte Streetwork angedockt. Neben den niedrigschwelligen Angeboten der Straßensozialarbeit soll als weiteres Modul modellhaft eine intensive Arbeit mit einer ausgewählten Gruppe Kinder/Jugendlicher und deren Eltern installiert werden.
Die Streetworker suchen Kinder/Jugendliche in der in der High-Deck-Siedlung auf. Die Angebote der Straßensozialarbeit werden den Kindern/Jugendlichen unterbreitet, wobei in "Familie Aktiv" die Vermittlung und Begleitung in andere Hilfsmaßnahmen (u. a. Berufsorientierung, Lernhilfe, RSD) verstärkt wird. Hierbei wird bereits der Kontakt zu den Eltern aufgenommen.
Im Personal Coaching werden dann Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung der Benachteiligung und Perspektivlosigkeit aufgezeigt. In diesen Fällen ist es möglich, dass ein Mitarbeiter die Kinder/Jugendlichen aktivierend auffängt, also nicht um sie zu stützen, sondern um sie darin zu stärken, sich selbst Handlungsziele zu setzen. Ziel ist es, in einer Weise zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder/Jugendlichen beizutragen, die sie befähigt, mit ihrem Leben und ihren Problemen im Kontext der Familie klar zu kommen und die Anerkennung der Mühen der Eltern, ihre Kindern nach ihren besten Möglichkeiten zu unterstützen. Den Aufbau dieses neuen Unterstützungsmoduls wird für 9 Monate gefördert.

www.the-corner.de


Aktivierung und Orientierungshilfe
NeNa e.V. – Netzwerk Nachsorge

Mit diesem Projekt soll die bisherige Arbeit der Kurzzeitbegleitungen mit Freizeitfokus für Kinder und Jugendliche Klinikpatienten erweitert werden, um erzieherischen Hilfen  zu vermeiden oder zu verkürzen. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich die Vermittlung in eine regelmäßig ausgeführte Freizeitaktivität als stabilisierend und nachhaltig motivierend erweisen kann.
Das Gewahr werden dringlicher sozialer Problemlagen in den verschiedensten Bereichen des Lebens der Kinder und Jugendlichen legen jedoch nahe in diesen Fällen das Angebot weg vom Fokus Freizeit hin zu einem allgemeineren zu öffnen und die Dauer auf eine Begleitzeit von 2 bis 4 Monaten zu erweitern.
Diese Begleitungen stellen sich dar als eine niedrigschwellige, Veränderungen anregende Unterstützung, die die Ressourcenaktivierung und sozialraumorientierte Anbindung des Kindes/ Jugendlichen zum Ziel hat. Kernfragen sind hierbei „Was benötigst du?“, „Was soll sich verändern?“ und „Was fehlt dir?“. Ist anhand dieser Fragen ein momentaner Bedarf ermittelt, fungieren Verein und persönliche/r BegleiterIn als Mittlerstelle, die diesen Bedarf durch Vermittlung des Kindes/ der Familie an geeignete Stellen deckt.
Innerhalb der geförderten 12 Monate Projektlaufzeit sollen etwa 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 9-17 Jahren betreut werden. Die Leistungen sind für die betreuten Kinder / Jugendlichen und ihre Familien kostenlos.

www.nena-verein.de


Prävention von Gewalt in Teenagerbeziehungen
BIG e.V. Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen

Das Projekt zur Prävention von Gewalt innerhalb von Teenagerbeziehungen verfolgt zwei Ansätze. Zum einen geht es darum, Jugendliche darin zu stärken in Beziehungen respektvoll miteinander umzugehen und eigene Grenzen wahrzunehmen, zu benennen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zum anderen ist die Peer-Group, als die Gruppe, an die sich Betroffene in der Mehrheit wenden, für die Thematik zu sensibilisieren und in ihrer Handlungskompetenz zu stärken.Vor diesem Hintergrund entwickelte BIG-Koordinierung im Jahr 2011 das Projekt „Gute Liebe – Schlechte Liebe“. Seit April 2012 wird das Projekt durch die Werner – Coenen - Stiftung gefördert, und kann somit in Berliner Schulen ab der 7. Klasse durchgeführt werden – nun für ein weiteres Jahr. Im  Jahr 2013 wurde dieses Projekt durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt mit dem Berliner Präventionspreis ausgezeichnet (3. Platz).
Das Projekt umfasst zwei Unterrichtstage. Es kommen Methoden der außerschulischen Bildungsarbeit zum Einsatz, u.a. Rollenspiele, Gewaltskala, Quiz, Positionierungsübungen, soziometrische Übungen, Diskussionen. Eine wichtige Übung heißt „Wie weit würdest du gehen“. Es ist eine Teenager- Beziehungsgeschichte für Mädchen und Jungen, die sich aus 18 Schritten zusammensetzt und auffordert eigene Grenzen zu finden, Gewaltdynamiken zu erkennen, Geschlechterrollen zu hinterfragen. Jede/-r Jugendliche entscheidet im Verlauf der Geschichte, wie weit sie/er gehen würde.
Ein wichtiger Aspekt in der Arbeit ist auch das Aufzeigen von geeigneten Hilfeeinrichtungen.

www.big-koordinierung.de


Onlineberatung ‚Aufwachsen bei psychisch kranken Eltern‘
GamBe gGmbH -  Gesellschaft für ambulante Betreuung und Begleitung

Der Träger bietet allen Menschen in Berlin, die sich Unterstützung und Orientierung wünschen eine persönliche Beratung an. Diese kann auf Wunsch auch anonym stattfinden.
Im Lauf dieses Angebotes wurde deutlich, dass Jugendliche und junge Erwachsene, die von der Thematik "Aufwachsen bei psychisch erkrankten Eltern" betroffen sind oder selbst zu dem von psychischen Erkrankungen betroffenen Personenkreis gehören, mit den konventionellen Hilfen z.T. schwer erreichbar sind. Die Vermutung ist, dass sie einen ebenso hohen Bedarf haben, wie die Menschen anderer Altersgruppen, sie sich von den Zugängen zum Hilfesystem aber bislang nicht angesprochen fühlen oder die Hemmschwelle, sich in eine Beratungsstelle zu begeben zu hoch ist.
Junge Menschen kommunizieren vermehrt über soziale Medien und Netzwerke. Hiermit kennen sie sich in der Regel sehr gut aus und fühlen sich sicher. Für die Fragen des täglichen Lebens wird zu allererst eine Internetsuchmaschine bemüht.  Konkrete Fragestellungen werden mit Unbekannten weltweit in Foren diskutiert und für die Kommunikation mit Freunden werden diverse Messengerdienste genutzt.
Diese jungen Menschen sind über konventionelle Beratungsangebote nicht gut erreichbar und bevorzugen oftmals den niederschwelligsten Zugang zu Information und Beratung, den das Internet bietet.  Darum soll mit einem Onlineberatungsangebot ein Zugang ermöglichen werden, der ihren Bedürfnissen und Interessen eher entspricht.
Es wird ein spezieller Zugang installiert, mit dem sowohl eine anonyme Beratung per E-Mail, als auch eine Einzelchatberatung möglich ist. Auch die Chatberatung findet anonym statt. Der Aufbau dieses Hilfe-angebots wird für ein Jahr gefördert.

www.gambe-berlin.de
 

Förderjahr 2013


Elternschule in Deutscher Gebärdensprache
unerhört e.V.

Kontinuierliche Teilnahme über einen langen Zeitraum, lebhafte und offene Beteiligung an den Diskussion - das Konzept der Elternschule hat sich bewährt. Und mehr noch - inhaltlich wurden neue Schwerpunkte gesetzt, entstanden durch die vermehrt auftretende Konstellation der teilnehmenden Familien: gehörlose, bzw. schwerhörige Eltern mit ihren hörenden Kindern. Neben den bisherigen Themen im Kontext Erziehung, Gesundheit, soziale Aspekte und Kinderschutz geht es in der weiteren Projektumsetzung im besonderen um das Leben in zwei Kulturen, in der Welt der Gehörlosen und in der Welt der Hörenden. Es wird immer wieder darum gehen, die Unterschiede in diesen Kulturen an Beispielen zu erkennen, zu erklären und gegenseitiges Verständnis zu entwickeln.
Die Werner-Coenen-Stiftung unterstützt das Projekt ab 2014 in seinem dritten Jahr. Die bisher gute Entwicklung war dafür entscheidend. Gründe, um das Angebot zukünftig zu etablieren, gibt es genügend - dies überzeugend aufzuzeigen wird neben der qualifizierten Projektdurchführung zur zusätzlichen Aufgabe für die Mitarbeiter/-innen.

www. unerhoert-berlin.org


ElaN - Eltern aktiv in Neukölln
Neuköllner Netzwerk Berufshilfe (NNB) e.V.

Aktivierung von Eltern im Prozess des Übergangs Schule-Beruf - so ist das formulierte Ziel.
Das Thema "Berufsorientierung" ist sehr umfassend und für Jugendliche, die an dem Punkt stehen, schwierig in den Griff zu bekommen. Und wer könnte da am besten mit 'zupacken' - wenn es um solche  weichenstellenden Lebensfragen geht? Da sind immer (noch) die Eltern gefragt. Über mehrsprachige Infobroschüren soll insbesondere migrantischen Eltern das Thema nahegebracht werden. Bei Interesse können individuelle und lebensweltorientierte Beratungsangebote genutzt werden. Und mehr noch - vertiefende Informationen werden in einem sechs Module umfassenden Seminar vermittelt, auf alle Fragen rund um den Übergang Schule-Beruf gibt es Antworten. Unter Einsatz von interkulturellen Moderatoren werden in wertschätzender Haltung kulturell geprägte Werte und Rollenbilder reflektiert und diskutiert. Sensibilisierte und gut informierte Eltern sind echt stark! Und ihre Kinder dann auch. Hier kann echte Integration in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt stattfinden.

www.nnb-berlin.de


Wohnführerschein
Jakus e.V.

Das Projekt „Wohnführerschein“ ist ein Trainingskurs für Jugendliche, bzw. junge Erwachsene, die aktuell in einer betreuten Einrichtung leben und nun eine eigene Wohnung suchen.
In einem achtwöchigen Kurs werden sie in verschiedenen Modulen zur Theorie und Praxis auf ihre erste eigene Wohnung vorbereitet. Da geht es um Möglichkeiten der Wohnungssuche, um Bewerbungstraining und Zusammenstellung von Unterlagen, Mietrecht, Regeln des Zusammenlebens, Konflikttraining, Rechte und Pflichten als Mieter, etc.
Ganz praktisch wird es bei der ‚Reparaturklausel‘ und bei den Übungen mit der Bohrmaschine, dem Stromprüfer, dem Waschmaschinenanschluss und der Materialkunde an Musterwänden. Tipps zum Energiesparen gibt’s auch dazu. Last but not least – Putzen, was und wann? Brauchste ‘nen Plan?
Die Kurse werden inhaltlich und logistisch durch drei Berliner Wohnungsunternehmen unterstützt und der bestandene ‚Wohnführerschein‘ mitgezeichnet. Großer Dank an allod., Degewo und Marzahner Tor.
Für die praktische Durchführung des Kurses „Wohnführerschein“ wird ein ausführliches Skript mit vereinbarten Standards und ein Curriculum für die Schulung von Multiplikator/-innen erarbeitet.

www.jakus.org
www.wohnfuehrerschein.de


Umgangsgruppe am Wochenende
Sehstern e.V.

…und es geht doch!
In 14-tägig stattfindenden Gruppentreffen am Wochenende, mal Samstags und mal Sonntags, haben umgangssuchende Eltern die Möglichkeit, in kindgerecht ausgestatteten Räumlichkeiten, entspannt und mit allem Notwendigen versorgt, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Und das nicht alleine, sondern mit ‚Gleichgesinnten‘ – eben Menschen mit annähernd gleicher Problemlage – und anderen Kindern!
Anwesende Fachkräfte können Fragen klären oder an andere Ansprechpartner im Sozialraum vermitteln. Auch erhalten Umgangssuchende, die im Kontakt mit ihrem Kind noch unsicher sind,  Ideen und Unterstützung bei der Gestaltung der Begegnungen. Durch das verbindende ‚Thema‘ entsteht erfahrungsgemäß mit anderen Eltern leicht Kontakt, Austausch und Vernetzung, bestenfalls über diese Gruppe hinaus.
Die Umgangsgruppe ist ein Angebot für Familien nach Trennung und Scheidung. Es ist ein Anlaufpunkt für getrennte, nichtbetreuende Elternteile.
Das Wissen, nicht allein mit seinen Problemen zu sein, wirkt sich meist emotional entlastend aus und kann dadurch zu einer Entspannung der Gesamtsituation beitragen. Ein großes Plus für alle. +++

www.sehstern-ev.de


Patenschaftsprogramm für traumatisierte Kinder
Dare e.V.

Ein lebensbejahendes und bildungsorientiertes Umfeld für Kinder und Jugendliche, die in einer betreuten Wohneinrichtung leben, das ist die Motivation für dieses Projekt. Kontakt zu ihren Herkunftsfamilien haben diese jungen Menschen meist nicht oder nur sehr eingeschränkt.
Umso wichtiger sind langfristige Patenschaften, in denen immer mehr Vertrauen anwachsen kann.
Mit Unterstützung von Big Friends for Youngsters e.V. (biffy) soll ein professionelles Freizeit-Patenschaftsprogramm geschaffen, ein Rahmen dafür erarbeitet und Methoden festgelegt werden.
Die Rekrutierung und vor allem Schulung der zukünftigen Paten ist wichtig, ihre Begleitung ein besonderer Schwerpunkt. Dazu wird ein Leitfaden für Praxisgespräche erarbeitet, die inhaltlich dem speziellen Themenkomplex und methodisch einer Supervision entsprechen.
Ein gleitender Übergang von einer Freizeit-Patenschaft hin zu einer begleitenden Patenschaft zum eigenständigen Leben der mehr und mehr stabilisierten Jugendlichen und dann schon jungen Erwachsenen  - das soll als übergeordnetes Ziel angestrebt werden.

www.verein-dare.de


DEIN Körper gehört DIR
LAG Spiel und Theater Berlin e.V.

Stärkung der Kinder zur Grenzwahrung und Selbstbehauptung auf Kognitiver und emotionaler Ebene sowie im Körperausdruck - das ist und bleibt das wesentliche Projektziel. Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt bei der Einbeziehung der Eltern und Pädagog/-innen hinsichtlich Kompetenzerweiterung und Reflexion eigenen Verhaltens eine wesentliche Rolle. Stärkung aber auch.
In drei aufeinander folgenden Projekttagen gibt es viel Wissenswertes, was mit unterschiedl. Methoden (theater-)spielend und mit Spass vermittelt wird und geübt werden kann - sei es Eigen- oder Fremdwahrnehmung, gute oder schlechte Geheimnisse, selbststärkendes Verhaltenstraining in bestimmten Situationen. Die nunmehr erweiterte Kleingruppenarbeit ermöglicht einen intensiveren Umgang mit Einzelnen. Es braucht 'Erwärmungszeit' und einen geschützten Rahmen, damit ein zurückhaltendes Kind sich traut, ein 'ganz privates' Thema anzusprechen ...

www.lagstb.de


Prävention von Gewalt in Teenagerbeziehungen /2
BIG e.V.

Gutes Projekt, gute Vernetzung, große Nachfrage.
Ein Tabu-Thema steht weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit – häusliche Gewalt.
Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Jugendlichen ab der 7. Klasse in Sekundarschulen und weiterführenden Schulen durch Rollenspiele, Situationsübungen, Diskussionen, Positionierungs- und soziometrische Übungen sehr gut für die Thematik sensibilisiert werden können, die Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/-innen natürlich auch.
Sie lernen Warnzeichen zu erkennen, Grenzen zu setzen und Möglichkeiten der Intervention umzusetzen. Geschlechterbilder, Rollenverständnis, Rollenzuschreibungen werden alters- und kulturspezifisch verstärkt berücksichtigt, mediale Gewalt als Querschnittsthema hinzugezogen.
Ein besonderer Fokus wird auf die Peer-Group gerichtet, die als erste Anlaufstelle für Betroffene und wichtigste Hilfeinstanz zu sehen ist.
Wozu das alles gut ist? Für einen respektvollen Umgang mit dem anderen und dem eigenen Geschlecht. Für den Aufbau eigener gewaltfreier, wertschätzender, respekt- und verantwortungsvoller Beziehungen. Für ein friedliches Miteinander. Früh übt sich…und dranbleiben!

www.big-koordinierung.de


Förderjahr 2012


Elternschule in Deutscher Gebärdensprache
unerhört e.V.

Hörgeschädigte Mütter und Väter stehen vor besonderen Herausforderungen. Alltägliches wie Informationsbeschaffung und Beratungsgespräche oder der Austausch zu Erziehungsfragen ist mit Schwierigkeiten verbunden, die das Familienleben und insbesondere die Kinder belasten. Die Elternschule bietet Unterstützung indem Themen behandelt werden, die sich an der Lebenswirklichkeit der Familien orientieren und neben Erziehungsfragen auch soziale und gesundheitliche Aspekte berücksichtigen. Durch die Stärkung der Erziehungskompetenz und die Minderung von Konfliktpotentialen sollen Entwicklungsschwierigkeiten und ambulante Maßnahmen von Jugendämtern vermieden werden.
Die Werner-Coenen-Stiftung fördert die Fortführung bestehender Kursangebote, um diese weiter zu verstätigen und Perspektiven für die künftige Absicherung zu entwickeln.

www.unerhoert-berlin.org


DEIN Körper gehört DIR
LAG Spiel und Theater Berlin e.V.

Ein Projekt zur geschlechtsdifferenzierten Prävention von sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher kultureller Hintergründe. Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse, deren Eltern und LehrerInnen. Mittels spiel- und theaterpädagogischer Methoden werden mit den Kindern in interaktiven Szenencollage u.a. Sinneswahrnehmung und Selbstvertrauen gefördert, Täterstrategien aufgedeckt, die Bereitschaft zur Abwehr von Übergriffen und zur Suche nach Hilfe gestärkt sowie über Kinderrechte aufgeklärt. Eltern und PädagogInnen werden für Symptomverhalten von Kindern sensibilisiert und befähigt, auf Äußerungen und Fragen kindgerecht einzugehen.
Die Werner-Coenen-Stiftung unterstützt die Durchführung von Projektwochen in sieben Grundschulklassen.

www.lagstb.de


Therapeutisches Gruppenangebot für Kinder gewaltbetroffener Frauen
Interkulturelle Initiative e.V.

Fast 2/3 aller von Gewalt betroffenen oder bedrohten Frauen suchen zusammen mit ihren Kindern Schutz in Frauenhäusern. Die Kinder haben die Misshandlungen der Mutter miterlebt oder sind selbst davon betroffen gewesen und leiden unter den vielfältigen Auswirkungen der erlebten und miterlebten Gewalt. Sie benötigen Hilfe durch spezifische, kindgerechte Angebote und therapeutische Begleitung zur Bewältigung der Krisensituation. Im "Interkulturellen Frauenhaus" sollen durch besondere Gruppenangebote der Zugang zu den Kindern ermöglicht werden, um u.a. Emotionen und Konflikte zu verarbeiten und das Selbstwertgefühl wieder zu stärken.
Die Werner-Coenen-Stiftung fördert den Einsatz einer spezialisierten therapeutischen Fachkraft.

www.interkulturellesfrauenhaus.de


Mobile Prävention für Jungs in pädosexuellen Aktivfeldern
Hilfe-für-Jungs e.V.

Gemäß einer Studie werden in Berlin zirka 25% aller Jungen in sexuell intendierter Absicht angesprochen und in etwa 8% wurden bereits Opfer sexueller Gewalt. Das Projekt bietet hierzu Informationen und Aufklärung für Jungs, Eltern und Pädagog_innen an. Orte, an denen Pädosexuelle aktiv sind, bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt. Die Werner-Coenen-Stiftung unterstützt Einzeltrainings und -gespräche vor Ort für betroffene Jungs zwischen 8 und 14 Jahren und ermöglicht den Ausbau der Beratungsangebote, u.a. zu typischen Risikomuster bei der Nutzung digitaler Medien.

www.hilfefuerjungs.de


Mütter fördern - Kinder schützen
Diakonie Jugend- und Familienhilfe Simeon gGmbH

Junge Mütter dabei zu unterstützen, die Verantwortung für sich und ihr Kind zu übernehmen, alltagspraktische Fragen zu meistern und Perspektiven für Ausbildung und Beruf zu entwickeln, ist das Hauptanliegen der Mutter-Kind-Wohngruppe des Projektträgers. Dies greift jedoch häufig zu kurz. Die jungen Frauen stehen oft noch selbst mitten in der Klärung der Beziehungen zur Herkunftsfamilie und den Kindsvätern, müssen sich in die frühe Mutterrolle einfinden, meist als Alleinerziehende.
Die Werner-Coenen-Stiftung fördert Mehrfamilienworkshops, die eine Kombination von sozialer Gruppenarbeit und Familientherapie darstellen. Dabei werden nahestehende Bezugspersonen aktiv und intensiv einbezogen, auf deren Unterstützung und Orientierungshilfe die jungen Mütter emotional und praktisch angewiesen sind. So werden langfristig entscheidend die Entwicklungs-bedingungen der Kinder verbessert. Es entsteht ein Netzwerk in dem es gegenseitig Stärke durch Rat und Beistand geben wird.

www.diakoniewerk-simeon.de


Prävention von Gewalt in Teenagerbeziehungen
BIG e.V. - Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen

Zielgruppe sind Jugendliche ab der 8. Klasse in weiterführenden Schulen sowie Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/innen und Mitarbeiter/innen der Jugend- und Bildungsarbeit.
Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren machen in der Regel zu dieser Zeit ihre ersten wichti-gen eigenen Erfahrungen in Sachen Liebe und Partnerschaft. Diese werden auch durch die Verhältnisse in den Familien wesentlich mitbestimmt.
Das Projekt sensibilisiert sie für die Thematik der häuslichen Gewalt und enttabuisiert es. Der achtungsvolle Umgang mit dem anderen und dem eigenen Geschlecht sowie eine respektvolle, wertschätzende Beziehungen werden gefördert. Jugendliche lernen Warnzeichen zu erkennen, Grenzen zu setzen und Möglichkeiten der Intervention umzusetzen. Sie erfahren, wo sie Hilfe und Unterstützung bei Anzeichen von häuslicher Gewalt erhalten und das Wissen hierzu in ihrer Peer-Group einbringen können. Ansprechpersonen bzw. Bezugspersonen von Jugendlichen in Schule und Freizeit erhalten Informationen zum Thema häusliche Gewalt.

www.big-berlin.info

Förderjahr 2011



PiA - Paten in Aktion
Zukunft Bauen e.V.

Wie kann nach einer zeitlich befristeten Intervention durch erzieherische Hilfen die Familie, der neue Umgang miteinander stabilisiert werden? Wie können neue Kontakte, ein soziales Netzwerk aufgebaut werden?
Das sind Fragen auf die das Projekt Paten in Aktion im Familienzentrum Panke-Haus im Soldiner Kiez als Antworten ein Netzwerk ehrenamtlicher Patinnen und Paten aufbaut. Der Träger bietet an: eine Anlaufstelle, Austauschtreffen und gemeinsame Aktivitäten als Anerkennung für die ehrenamtlichen PatInnen.
Angeregt und gestartet wurde PiA durch Fachkräfte aus einem Projekt des Betreuten Wohnens für Mutter und Kind.
Die Werner-Coenen-Stiftung fördert die Anlaufstelle für Paten in Aktion und dabei besonders die Ansprache und Anerkennung der Patinnen und Paten.

www.paten-in-aktion.de


Elternschule in Deutscher Gebärdensprache
unerhört e.V.

Wo informieren sich hörgeschädigte Eltern und wo tauschen sie sich zu Erziehungsfragen aus? Wie können belastende Überforderungen vermieden oder vermindert werden?
Mit der Elternschule wird hier Abhilfe geschaffen. Die Themen werden sich an der Lebenswirklichkeit der Familien orientieren und neben Erziehungsfragen auch soziale und gesundheitliche Aspekte berücksichtigen. Durch die Stärkung der Erziehungskompetenz und die Minderung von Konfliktpotentialen sollen Entwicklungsschwierigkeiten und ambulante Maßnahmen von Jugendämtern vermieden werden.
Die Werner-Coenen-Stiftung fördert die mehrmalige Durchführung der Elternschule in Deutscher Gebärdensprache.

www.unerhoert-berlin.org


Berliner Ombudsstelle für Kinder- und Jugendhilfe
Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe (BJR) e.V.

Was geschieht, wenn Angebote der Jugendhilfe erforderlich sind, aber das Jugendamt die Hilfen nicht gewährt, weniger intensiv gewährt oder andere Hilfen umsetzen möchte? Der BJR unterstützt seit 2002 junge Menschen und deren Familien bei der Klärung und Durchsetzung von Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Der BJR als bundesweit einzigartiges Projekt ist ein Bündnis freier Träger der Jugendhilfe und engagierter Einzelpersonen. Neben der bereits erwähnten Beratung und Rechtshilfe sind weitere Arbeitsbereiche:
- Fortbildungen und Fachgespräche für Fachkräfte der Jugendhilfe
- Fachliche und rechtliche Stellungnahmen zu Jugendhilfefragen
- Unterstützung des Aufbaus von Ombudsstellen in anderen Bundesländern.
Durch die Werner-Coenen-Stiftung werden Sach- und Honorarmittel für die Vereinsarbeit zur Verfügung gestellt um die ehrenamtliche Beratungsarbeit zu gewährleisten und durch Ansprache weiterer Ehrenamtlicher auszuweiten.

www.brj-berlin.de


Mobile Prävention für Jungs in pädosexuellen Aktivfeldern
Hilfe-für-Jungs e.V.

Fast jeder 4. Junge wird in sexuell intendierter Absicht angesprochen und jeder 12. Junge hat sexuelle Gewalt erlebt. Das ergab eine Studie in Berlin. Das Projekt bietet Jungs, Eltern und Pädagog_innen Informationsveranstaltungen in Berlin und bundesweit an. Das Projekt arbeitet auch in der Nähe von Orten an denen Pädosexuelle aktiv sind.
Die Werner-Coenen-Stiftung finanziert Einzeltrainings und -gespräche vor Ort für betroffene Jungs zwischen 8 und 14 Jahren.

www.hilfefuerjungs.de