33 Jahre jfsb - ein Überblick

Seit ihrer Gründung als parlamentarische Initiative im Jahr 1993 steht die jfsb für zeitgemäße Impulse in der Jugend- und Familienarbeit. Entstanden vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umbrüche nach der Wiedervereinigung, wurde sie als flexibles und eigenständiges Instrument staatlicher Förderung konzipiert. Ziel war und ist es, neue Ansätze zu erproben und auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.

Bereits in den ersten Förderjahren setzte die Stiftung auf modellhafte Projekte in Bereichen wie Jugendsozialarbeit, Gewaltprävention, interkulturelle Arbeit und Familienbildung. Viele dieser Ansätze konnten langfristig in die Regelförderung überführt werden.

Heute ist die Stiftung weit mehr als eine klassische Förderinstitution: Sie wirkt als Ko-Geldgeberin und Durchführerin von Landesprogrammen, betreibt zentrale Plattformen und Geschäftsstellen und bringt Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Fachpraxis zusammen.
Programme wie jugendnetz.berlin, der Jugend-Demokratiefonds Berlin, die Geschäftsstelle für den Berliner Beirat für Familienfragen oder die Berliner Familiennacht stehen exemplarisch für diesen Ansatz.

Durch die Verwaltung von Treuhandstiftungen erweitert die jfsb ihr Wirkungsspektrum und stärkt gezielt Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen in Berlin.
„Gemeinsam möchten wir zurückblicken, Begegnungen ermöglichen und die Zukunft in den Blick nehmen“, so der jfsb-Vorstand. Die Jubiläumsfeier bietet Raum für Rückblick, Austausch und Ausblick.

Seit über drei Jahrzehnten ist die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin damit eine verlässliche Partnerin des Landes – und wird auch künftig eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen sozialen Infrastruktur spielen.

Die jfsb-Chronologie zum Anschauen:

 
 

Die Chronologie wurde designt von Andrea Barnett