Seit ihrer Gründung als parlamentarische Initiative im Jahr 1993 steht die jfsb für zeitgemäße Impulse in der Jugend- und Familienarbeit. Entstanden vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umbrüche nach der Wiedervereinigung, wurde sie als flexibles und eigenständiges Instrument staatlicher Förderung konzipiert. Ziel war und ist es, neue Ansätze zu erproben und auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.
Bereits in den ersten Förderjahren setzte die Stiftung auf modellhafte Projekte in Bereichen wie Jugendsozialarbeit, Gewaltprävention, interkulturelle Arbeit und Familienbildung. Viele dieser Ansätze konnten langfristig in die Regelförderung überführt werden.
Heute ist die
Stiftung weit mehr als eine klassische Förderinstitution: Sie wirkt als
Ko-Geldgeberin und
Durchführerin von Landesprogrammen, betreibt zentrale Plattformen und
Geschäftsstellen und bringt
Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Fachpraxis
zusammen.
Programme wie
jugendnetz.berlin, der Jugend-Demokratiefonds Berlin, die Geschäftsstelle für
den Berliner
Beirat für Familienfragen oder die Berliner Familiennacht stehen exemplarisch
für diesen Ansatz.
Durch die
Verwaltung von Treuhandstiftungen erweitert die jfsb ihr Wirkungsspektrum und
stärkt gezielt
Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen in Berlin.
„Gemeinsam
möchten wir zurückblicken, Begegnungen ermöglichen und die Zukunft in den Blick nehmen“, so
der jfsb-Vorstand. Die Jubiläumsfeier bietet Raum für Rückblick, Austausch und Ausblick.
Seit über drei Jahrzehnten ist die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin damit eine verlässliche Partnerin des Landes – und wird auch künftig eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen sozialen Infrastruktur spielen.
Die jfsb-Chronologie zum Anschauen:
Die Chronologie wurde designt von Andrea Barnett.
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