17.05.2024
Die Gründerin der Stiftung Chancen und Bildung für Kinder – Erika Thomas ist am 30. März 2024 im Alter von 96 Jahren verstorben.
Erika Thomas wurde 1928 in Neukölln geboren und wuchs
südlich des Schifffahrtskanals in der Nähe des Neuköllner Rathauses auf.
Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss sie eine Ausbildung als Erzieherin im
Pestalozzi-Fröbel-Haus in Schöneberg ab und arbeitete in den Bezirksämtern
Lichtenberg (bis 1951), Wilmersdorf (bis 1954) und Reinickendorf (bis zur Wende
1989).
Anfang der 1970iger Jahre zog sie in die Gropiusstadt, absolvierte eine
Fortbildung zur Vorschulleiterin und arbeitete als Kinder- und Jugendbetreuerin
im Hort.
Frau Thomas war nicht verheiratet und kinderlos.
Zeit ihres Lebens hat sie Zeitung gelesen und sich gut über das Geschehen in Berlin, Deutschland, Europa und die Welt informiert. Gelegentliche Bildungsreisen, Theater- und Konzertbesuche waren ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Aufgrund einer bescheidenen Lebensweise hatte sie für den möglichen Pflegefall über die Rente hinaus vorgesorgt.
Aufgrund ihrer Erfahrungen im Beruf und in der Erinnerung, dass ihre Großmutter nicht schreiben und lesen konnte, entschied sie sich, eine Stiftung ins Leben zu rufen.
Die Stiftung Chancen und Bildung für Kinder – Erika Thomas wurde 2015 gegründet und ist eine unselbstständige (treuhänderische) Stiftung unter dem Dach der jfsb.
Mit ihrer Stiftung wollte Frau Thomas dazu beitragen, dass junge Menschen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten erhalten und am gesellschaftlichen Zusammenleben teilhaben können.
Seit der Gründung fördert die SCBK – Erika Thomas jedes Jahr Projekte, deren Schwerpunkt und Ziel es ist, mit unterschiedlichsten Methoden die Lese- und Schreibfähigkeit junger Menschen zu fördern.
Frau Erika Thomas ist am 30. März 2024 in Berlin-Neukölln verstorben.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.
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