Aktuelle Förderungen

Abstraktes Malen für Kinder und Jugendliche im Haus Conradshöhe
07/2020 bis 10/2020

Neudeutsch sagt man Actionpainting - das ist ein kreativer Raum zum Ausdruck und zur Integration von Gefühlen.                Das Haus Conradhöhe ist eine stationäre Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe und soll mit den dort in Wohngruppen lebenden Kindern und Jugendlichen über einen Zeitraum von rd. 10 Wochen als gruppen- und damit auch altersübergreifendes Angebot durchgeführt werden. Nicht nur, dass kreativ sein, vor allem mit Pinseln, Farben, Sprays und anderen ähnlichen Materialien einen Riesenspaß macht, gibt es hier kein Richtig und kein Falsch - jedes entstandene Werk ist ein Unikat. Durch die Beteiligung an dem Projekt bekommen die Kinder und Jugendlichen Entfaltungsmöglichkeiten für ihre Kreativität und Phantasiebildung, erleben Selbstwirksamkeit und Stärkung ihrer Eigenwahrnehmung - und durch Gruppenarbeit werden auch immer soziale Kompetenzen gefördert.
Mit Genehmigung der kleinen und großen Künstler*innen werden die Kunstwerke in einer Ausstellung in der Einrichtung präsentiert.

Kontakt: Haus Conradshöhe


Log in Lernpaten (seit 2010)

für eine intensive Begleitung und Unterstützung von Schulkindern auf ihrem Bildungsweg im Kinderwohnprojekt Weißensee der casablanca gGmbH. Viele der Kinder, die im Kinderwohnprojekt leben, haben aufgrund jahrelanger Vernachlässigung der persönlichen und schulischen Förderung und teilweise immenser psychischer Belastungen mit großen Schulproblemen zu kämpfen, die nicht selten zu einer weiteren Stigmatisierung führen. Sie fallen durch aggressives Verhalten in der Klasse auf oder ziehen sich zurück. Ein Großteil der Kinder besucht an zwei Nachmittagen in der Woche eine von ehrenamtlichen Helfer/-innen durchgeführte Hausaufgabenhilfe im Familientreff, zusammen mit Kindern aus der Umgebung. Bei einem Teil der ehrenamtlichen Helfer/-innen entstand der Wunsch und die Bereitschaft einzelnen Kindern mehr Zeit und intensive Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. An dieser hohen Motivation und dem Bedürfnis der Kinder nach längerfristigen, intensiven Beziehungen setzt das von der Stiftung finanzierte Lern-Patenprogramm an. Nach den bisher oft erfahrenen Beziehungsabbrüchen sollen Kindern und Paten neben der Hausaufgabenhilfe verschiedene ‚Bildungserlebnisse’, wie Ausflüge in die Natur, Museumsbesuche und gemeinsame Hobbies wie Basteln und Kochen ermöglicht werden.

Kontakt: Casablanca gGmbH


Fahrradwerkstatt im Haus Wustrower
06/2019 bis 05/2020

Das Haus Wustrower ist eine Wohn- und Übergangseinrichtung der Neues Wohnen im Kiez gGmbH. in Hohenschönhausen. Hier sind 30 junge Menschen im Alter ab 12 Jahre untergebracht, die sich in einer Not- oder Krisensituation befinden. Sie erhalten in der ehemaligen Kita eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, Clearing und Hilfe zur Verselbständigung.
Im Haus befindet sich eine Fahrradwerkstatt, in der die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Räder reparieren können. Durch die Fördermittel der Stiftung kann und soll das Angebot ausgebaut werden, nicht nur wegen der großen Nachfrage, verhalten auch von Jugendlichen aus der Nachbarschft, sondern auch, um eine kontinuierliche Anleitung und Begleitung sicherzustellen und die Werkstattöffnung 2 x pro Woche zu ermöglichen. Dadurch kann das Arbeiten intensiviert werden und auch größere 'Projekte', wie das Herrichten eines Fahrrads aus alten gespendeten Rädern, können umgesetzt werden. Da nicht alle Reparaturen mit Altteilen gelingen, wurden häufig benötigte Ersatz- und Verschleißteile im Großhandel beschafft. Diese praktische und funktionale Ausstattung der Werkstatt war ebenfalls aus den Stiftungsmitteln möglich.

Kontakt: Neues Wohnen im Kiez


Ich bin stark – eine Gruppe für Mädchen
01/2010 bis 12/2019

Das Angebot ist vielseitig und flexibel - lässt Spielraum für die aktuellen Bedürfnisse der Mädchen. Im Fokus aber steht Stärkung jeder einzelnen Teilnehmerin.
Einmal wöchentlich können Selbstverteidigungs- und Antiagressionstechniken erlernt werden. Ziel ist mehr Stabilität
und Selbstvertrauen im Alltag.
Wendo, Tanzen, Boxen, gezielte Übungen von Körperhaltungen, Rollenspiele und Gespräche unterstützen die Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers und Akzeptanz der Äußerlichkeiten.
Die Mädchen können lernen, die Opferrolle zu verlassen und ihre aufgestaute aggressive Energie in positive umzuwandeln.
Mit Hilfe der Gruppe wird es ihn möglich, einen Zugang zu ihren eigenen Ressourcen und Stärken zu entwickeln, ihre Bedürfnisse besser zu artikulieren und selbst am gesellschaftlichen Veränderungsprozess teilzunehmen.
Ein besonderes Augenmerk wird darauf gerichtet, die Mädchen zu „entpathologisieren“, indem gemeinsam mit ihnen erarbeitet wird, welche Lebensumstände welches Verhalten hervorgebracht haben.
Das  Angebot richtet sich an Mädchen, die aus unterschiedlichsten Gründen durch Wildwasser e.V. betreut werden und dort eine neues zuhause auf Zeit gefunden haben.
Durch die Fördermittel der Stiftung Chancen und Bildung für Kinder - Birgit und Thomas Zuleger kann die Gruppe seit einigen Jahren kontinuierlich angeboten werden.

Kontakt: Wildwasser e.V.